Kalte Schnauze – Hundeblog

Wer hätte das gedacht, dass man von Mönchengladbach aus in circa 25 Minuten in Ägypten ist. Gut, die Holländer schreiben das etwas anders, und Pyramiden gibt es dort auch keine, aber dafür Sand und Wasser. Ein perfekter Ort also, um die Hunde noch einmal vor die Kamera zu bitten. Und da das Wetter für Ende November einigermaßen mitspielte, haben wir flott den Fotorucksack gepackt und sind nach Kaldenkirchen zum Kolbenklemmer gefahren und von dort aus Richtung Egypte gelaufen. Gut, es war nicht ganz Egypte, sondern nur kurz hinterm Grenzübergang, aber irgendwie klingt das Ganze doch witziger, als einfach nur von irgendeinem Baggerloch am Heideweg 5e mitten in der Pampa zu sprechen.

Nachdem auch das letzte Stück blauer Himmel hinter den grauen Wolken verschwunden war und wir eine Horde von Jägern hinter uns gelassen hatten, kamen wir endlich bei leichtem Regen am „Reindersmeer für Arme“ an. So haben wir die zwei kleinen Baggerlöcher genannt, an denen wir die Hunde fotografieren wollten. Es waren wirklich nicht die besten Voraussetzungen für tolle Bilder, aber irgendwann zeigte sich tatsächlich noch mal die Sonne für ein paar schöne Herbstimpressionen.

Den Hunden hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, denn Sand geht bei den Kalten Schnauzen immer und sorgt für viel Dynamik vor der Kamera. Im Sommer werden die kleinen Baggerlöcher hinterm Grenzübergang gerne von Hundebesitzern aufgesucht, um den Vierbeinern eine Abkühlung zu gönnen. Trotzdem habe ich es dort noch nicht total überlaufen gesehen. Auf die heimischen Wasservögel, die dort leben, sollte man dennoch Rücksicht nehmen, wenn der Hund ins kühle Nass springt. Aber das sollte wohl selbstverständlich sein.

Im November verlaufen sich eher nur die Einheimischen aus Kaldenkirchen und der Umgebung an die beiden Baggerlöcher. Wir hatten also alle Zeit der Welt und sehr viel Ruhe, um unsere Hunde ins rechte Licht zu rücken. Wer also mal eine Alternative zum Venekotensee, Hariksee und wie sie alle in Schwalmtal heißen sucht, dem kann ich diesen Ort irgendwo in der Nähe von Egypte wirklich empfehlen. Denn es müssen nicht immer Pyramiden sein. 😉

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