Kalte Schnauze – Hundeblog

Lieb, lieber, Liebster Award

Cabo und ich sind nominiert – ganz exklusiv! Weil wir so lieb sind. Wobei ich mich frage, ob das wirklich zutrifft bzw. ob der sogenannte Liebster Award das honorieren möchte. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob jetzt Cabo und ich gemeinsam nominiert sind oder nur mein Krummfuß. Denn die charmante Labrador Dame Miss Lomax hat uns, wie sie es nennt, ein Bloggerstöckchen zugeworfen. Sie ist als Muse einer sehr erfolgreichen Ghostwriterin und Schriftstellerin tätig und bloggt auf Flipper privat über ihre Arbeit und Erlebnisse und lässt als Hund die Katze aus dem Sack. Ich vermute ja, dass Miss Lomax sich ein wenig in meinen feurigen Spanier verguckt hat. Die beiden haben kürzlich den Niedersonthofener See und die umliegenden Wiesen zusammen unsicher gemacht. Doch dazu später mehr.  Wenn ich mir aber die Fragen so ansehe, dann beantworte ich die lieber mal. Weil ich mich so über die exklusive Nominierung von Miss Lomax freue. Außerdem: Cabo kann ja auch so schlecht mit seinen krummen Pfoten die Tastatur bedienen. Aber Danke sagen kann er trotzdem: „Wuff! Wuff!“

Das möchte Miss Lomax von mir wissen

1. Es heißt immer, Hunde haben einen hohen Flirtfaktor. Stimmt das?

Das kann ich bisher nicht bestätigen. Ich warte noch immer auf den Prinzen, der mein Herz zum Bellen bringt – ähm, der mein Herz erobert. Aber vielleicht ist mein Gassigebiet auch nicht der richtige Ort, um diese Frage beantworten zu können. Mönchengladbach ist zwar keine Provinz, aber eben auch nicht München. Irgendwann werde ich die deutschen Großstädte einmal auf ihre Hunde-Flirtfaktortauglichkeit hin untersuchen.  Ich brauche nur noch einen Sponsor. 😉

2. Was gefällt dir am Bloggen?

Beim Bloggen kann ich mich austoben. Mit den Worten und der Sprache spielen, wie es mir gefällt. Da ich auch beruflich mein Geld mit dem Schreiben verdiene, muss ich mich an Vorgaben halten und den richtigen Ton fürs entsprechende Medium bzw. die entsprechende Zielgruppe treffen. Das ist beim Bloggen einfach ganz anders. Es ist mein Ausgleich.

3. Würdest du auch ohne deinen Hund Cabo wandern?

Die Frage finde ich sehr gut. Tatsächlich bin ich früher als Kind viel mit meinen Eltern gewandert, und habe das auch sehr gerne getan. Irgendwann ist das aber eingeschlafen. Durch Cabo habe ich das Wandern aber für mich wiederentdeckt. Wäre er nicht in mein Leben gepurzelt, hätte ich das Wandern trotzdem wieder angefangen. Das behaupte ich einfach mal. Denn es ist ein sehr, sehr schönes Hobby.

4. Ist das Wandern für Hunde wegen Vierbeinantrieb leichter als für Zweibeiner?

Davon bin ich überzeugt. Zumindest, was das Wandern in den Bergen betrifft. Da ist mir Cabo – trotz krummer Beine – um Längen voraus.
Was wohl die Wissenschaft zu dieser Frage zu sagen hat?

5. Was machst du außer Wandern gerne?
Schreiben! 😀
Davon abgesehen fotografiere ich und koche sehr gerne für Freunde. Zudem liebe ich es, Filme zu gucken. Ganz egal ob auf Blu-Ray oder im Kino. Filme sind toll und faszinieren mich.

6. Hast du einen Lebenstraum, den du verraten möchtest?

Der ist total klischeehaft: Ich möchte irgendwann ein Landhaus besitzen. Ob in den Bergen oder an der See ist egal. Und von dort aus schreibe ich Kolumnen für Hundemagazine sowie an eigenen Büchern und habe mindestens zwei Hunde an meiner Seite – und vielleicht auch den oben erwähnten Prinzen. 😀

7. Passt du deine Blogeinträge den Fotos an oder fotografierst du, um den Text zu untermalen?

Das kommt drauf an. Wenn ich wandern gehe, dann sind die Fotos dazu da, damit sich der Leser einen Eindruck von der Tour machen kann. Die Bilder dienen als Entscheidungshilfe, ebenfalls den Wanderrucksack zu packen und die Route nachzugehen. Manchmal ziehe ich aber auch einfach mit Cabo los, um schöne Aufnahmen zu machen. Die sind dann Aufhänger für meine Geschichten. Wobei der Text da meisten zur Nebensache wird, weil die Bilder im Vordergrund stehen sollen. Auch hier möchte ich meinen Blog-Lesern schöne Orte für tolle Fotos an die Hand geben.

8. Die Fotos in deinem Blog sind sehr schön: Brauchst du lang dafür oder schießt du sie so einfach aus der Hüfte?

Erstmal danke fürs Kompliment! Aus der Hüfte schieße ich nur ganz, ganz selten. Sehe ich ein Motiv, das ich schön finde, überlege ich mir schon, wie ich es am besten fotografiere und welche Kameraeinstellungen ich nehmen muss und welches Objektiv sich dafür eignet. Auf Wanderungen muss ich leider immer Abstriche machen. Früher habe ich mein ganzes Foto-Equipment mit auf Wandertouren rumgeschleppt. Das fand mein Rücken doof und irgendwann ging mir die Schlepperei so auf den Senkel, dass ich die Lust am Fotografieren verloren habe. Daher habe ich auf Wanderrouten, die ich noch nicht kenne, meistens nur noch eine kleine Digitalkamera dabei. Da bin ich zwar nicht immer mit der Qualität der Bilder zufrieden, aber es ist ein einfach angenehmer, nicht so viel auf dem Rücken zu tragen.

9. Wie genau bereitest du deine Wandertipps vor? Läufst du immer den geplanten Weg oder gerätst du auch mal auf Abwege?

Meistens laufe ich nie den geplanten Weg, wenn ich meine Wandertipps vorbereite bzw. schreibe. Ich habe zwar in vielen Fällen ein grobes Konzept im Kopf, aber es kommt häufig vor, dass ich beim Schreiben einen völlig anderen Weg einschlage – oder eben auf Abwege gerate. Aber das ist das Spannende.

10. Und rettet dich Cabo dann?

Wenn ich mich total verlaufe, dann Hilft mir Cabo immer aus der Patsche. Ein Blick zu ihm genügt und ich weiß, dass er mir empfiehlt, mit ihm an der frischen Luft neuen Sauerstoff für mein Gehirn zu tanken. Ohne ihn würde ich wahrscheinlich einfach weitermachen und nicht so zügig vorwärts kommen.

11. Dein Tipp für andere Blogger und Bloggerinnen?

Jetzt bräuchte ich einen Tipp, zu welchem Thema ich anderen einen Tipp geben solle. 🙂
Ich beziehe die Frage aber jetzt einfach mal auf das Thema Bloggen im Allgemeinen: Schreibt über das, was euch am Herzen liegt und verbiegt euch nicht. Schaut nicht nur auf die Google-Rankings und Blogzugriffe. Bleibt authentisch, kommt mit euren Lesern in Kontakt. Denn genau das kommt an.

So, nachdem ich alle Fragen ganz lieb beantwortet habe, bin ich an der Reihe, in meinen Augen, lesenswerte Blogs für den Liebster Award zu nominieren.
Fünf habe ich nicht zusammenbekommen, aber dafür sind meine zwei auserwählten besonders schön. Ich war so frei und habe die Fragen von Elke Bitzer – Fotografische Reisen und Wanderungen übernommen. Die hat sie sich zwar auch nicht ausgedacht , aber die Fragen sind einfach gut.

Ihr seid nominiert!

www.pizza-freitag.de

http://einblognamenswander.de/

Das sind meine Fragen an die Nominierten:

1. Was bedeutet für dich das Bloggen?

2. Angenommen, du könntest deinen Lebensunterhalt allein vom Bloggen bestreiten: Wo würdest du dann leben wollen?

3. Fällt es dir schwer, regelmäßig Ideen für neue Blogbeiträge zu bekommen?

4. Was sind deine Tipps für die Ideenfindung?

5. Von welchem bekannten Medium (Zeitung, Zeitschrift, Fernsehsendung …) würdest du gern einmal zu welchem Thema interviewt werden?

6. Welche bekannte Persönlichkeit würdest du dir als Gastautor wünschen?

7. Wohin möchtest du gern einmal auf Recherchereise für dein Blog gehen?

8. Welches Medium inspiriert dich am meisten für neue Ideen: Fernsehen, Radio, Zeitung oder Buch – oder etwas ganz anderes?

9. Wo schreibst du deine Blogbeiträge: im Café, im stillen Kämmerlein, im Bett …?

10. Wo möchtest du mit deinem Blog in fünf Jahren stehen?

11. Sind Blogger eigentlich anders als andere Leute?

 

Was musst du jetzt tun?

  • Beantworte die elf Fragen, die ich dir/euch gestellt habe, in einem Blogpost
  • Verlinke in deinem Artikel auf meine Webseite
  • Nominere 5-11 Blogs (KEIN Muss!)
  • Stelle elf neue Fragen, die du von den Nominierten beantwortet haben möchtest

Über den Liebster Award

liebsteraward

 

Der Liebster Award wurde 2013 von Lorraine Reguly ins Leben gerufen. Er soll neuen Blogs dabei helfen, bekannter zu werden, sich zu vernetzen und damit neue Leser zu gewinnen. Die Regeln sind einfach. Man wird nominiert bzw. bekommt den Liebster Award verliehen und beantwortet 11 Fragen, die von dem Blog gestellt werden, der einen nominiert hat. In dem Beitrag verlinkt man zum Nominierenden zurück. Danach denkt man sich 11 neue Fragen aus und nominiert selber 5-11 andere Blogger, die noch recht neu dabei sind. Das Logo vom Liebster Award darf kopiert und dann auf dem eigenen Blog eingesetzt werden.
Danke an Jörg Thamer für diese schöne Erklärung!

 

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