Kalte Schnauze – Hundeblog

Neusser Start-up „Feed Green“ bringt Superfood-Produkte für Hunde auf den Markt

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Hinter dem Neusser Start-up Feed Green stecken Heike Endemann und Christof Scholz. Zu der Ernährungsberaterin und dem Marketing-Fachmann gehören Golden Retriever Hündin Hanny sowie Dobermann Rüde Paul. Feed Green stellt biologische Tiernahrung her. In Zusammenarbeit mit Ernährungsberatern, Tierheilpraktikern und Tierärzten hat das junge Start-up nach eigenen Angaben die erste Superfood-Produktgruppe speziell für Hunde entwickelt.

Derzeit zählen zum Produktportfolio fünf verschiedene Superfood-Pulver, die etwa Moringa, Chia, Gerstengras, Kokosmehl, Zeolith, Acai, Spirulina, Kurkuma, Hagebutte, Brennnessel oder Bierhefe.

Foto: Feed Green

  • Daily Detox – Entgiftung
  • Beautiful Bones – Knochen und Gelenke
  • Cosy Coat – Haut und Fell
  • Good Gut – Magen und Darm
  • Immune System Ignition – stärkt das Immunsystem
Der Begriff „Superfood“ bezeichnet Nahrungsmittel, die im besonders hohem Maße Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralien oder Antioxidantien beinhalten sollen.
Ergänzend zu den Superfood-Pulvern gibt es ein Alleinfuttermittel für Hunde, „Intense Rind und Gemüse“ sowie zwei verschiedene Snacks: „Incentive Lachs und Erdbeere“ sowie „Incentive Wild und Cranberries“. Rind, Lachs, Wild sowie die Früchte sind gefriergetrocknet, das Gemüse getrocknet. Alle Produkte kommen laut Feed Green ohne künstliche Aromastoffe daher, sind frei von Zusatzstoffen, Getreiden und Gluten.

Cabo durfte die beiden Snacks, das Alleinfuttermittel und das Pulver Daily Detox probieren. Da Futter-Tests hier auf meinem Blog die Ausnahme bleiben sollen, habe ich Heike Endemann gebeten, mir ein paar Fragen rund um ihr Start-up Feed Green zu beantworten.

Das Team rund um Feed Green (v.l.): Retriever Dame Hanny, Frauchen Heike Endemann, Dobermann Rüde Paul und Herrchen Christof Scholz. Foto: Feed Green

Superfoods sind nach wie vor voll im Trend. Auf Food-Blogs sowie in Genuss- und Koch-Zeitschriften werden sie wegen ihrer besonderen Nährstoffdichte und der heilsame Wirkung hochgelobt. Doch es gibt auch Kritiker, die den Hype um Superfoods nicht nachvollziehen können oder denen wissenschaftliche Belege über die Heilkräfte fehlen. Nun haben Sie mit dem Start-up „Feed Green“ Superfood-Ergänzungen für Hunde auf den Markt gebracht. Daher die provokante Frage: Geschickte Marketing-Strategie oder sinnvolle Zusätze zu bereits vorhandenen Nahrungsergänzungen für Hunde?

Der Grundgedanke zu Feed Green entstand indirekt bereits vor acht Jahren. Also schon einige Zeit bevor der Superfood-Hype entstand. Ich machte mir damals große Sorgen um meine dreijährige Golden Retriever Dame Hanny. Ihr Fell und ihr Atem rochen immer unangenehmer, sie haarte stark und machte trotz ihres jungen Alters einen müden Eindruck. Zu dieser Zeit absolvierte ich meine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin. Ein umfassender Teil der Ausbildung befasste sich mit den Vorzügen sogenannter Superfoods. Meine Frage, ob man diese auch Tiere füttern kann, bejahte meine Dozentin. Ich recherchierte daraufhin nach Erfahrungen und Studien im Bereich Superfoods für Tiere, speziell für Hunde. Ich testete unterschiedliche Kombinationen und Dosierungen an Hanny aus. Nach einigen Wochen stellte ich eine deutliche Verbesserung ihrer Befindlichkeit fest. Für Hanny gehörte die tägliche Ration Superfood von da an zur  Futterration dazu.

Einer meiner besonderen „Sorgenkinder“ im Freundeskreis war Paul. Ein junger Dobermann Rüde. Sein Fell war schuppig, und erste Probleme mit den Gelenken deuteten sich an. Ich gab seinem Herrchen Christof einen Beutel meiner Mischung und Pauls Zustand verbesserte sich schon nach kurzer Zeit. Christof war davon so begeistert, dass er meine Superfood-Mischungen unbedingt einer breiten Masse von Hundebesitzern zugänglich machen wollte. So gründeten wir gemeinsam die Firma Feed Green. Nicht weil Superfoods gerade schick sind, sondern weil wir die positive Wirkung selber erleben konnten.

Neben den Superfood-Nahrungsergänzungen haben Sie noch zwei weitere Produkte im Portfolio: Feed Green Intense, ein Alleinfuttermittel für Hunde, und Feed Green Incentive, zwei verschiedene Snacks für Hunde. Warum war es Ihnen wichtig, auch diese Sparten abzudecken?

Langfristig gesehen wollen wir verantwortungsvollen Hundebesitzern, die ihren Hund artgerecht und gesund ernähren möchten, denen aber Barfen oder individuelle Zubereitung zu aufwendig erscheinen, ein komplettes Futtersortiment aus einer Hand und mit den gleichen strengen Qualitätsmerkmalen anbieten, dass nach unseren Erkenntnissen und Forschungen ideal für alle Altersklassen und Rassen ist. Dazu haben wir zunächst zwei Produktsparten ins Programm aufgenommen. Intense, bestehend aus einer Mono-Proteinquelle in Form von reinstem gefriergetrockneten Rindfleisch sowie frisch getrocknetem Gartengemüse und Feldkräutern. Zukünftig werden wir weitere Alleinfuttermittel mit Lachs, Huhn etc. anbieten.

Incentive verstehen wir als Zwischenmahlzeit. Ob unterwegs oder zu besonderen Anlässen. Wir wollen damit eine sinnvolle Alternative aus natürlichen Zutaten anbieten. Unsere Sorte Incentive Lachs & Erdbeere dient zum Beispiel der Stärkung des Zahnfleischs und der Zahnpflege und ist, einem Dentastick – in 99 Prozent der Fälle mit Getreide – allemal vorzuziehen.

Das Alleinfuttermittel lässt sich wie eine Art Baukastensystem mit weiteren Produkten ergänzen. Etwa unserem Feed Green Pulver. Zukünftig werden da noch weitere Produkte folgen. Zum Beispiel  Lachsöl, Kokosfett etc.

Bei allen Produkten fällt auf, dass sie sehr natürlich aussehen und überhaupt nicht den typischen Hundefutter-Geruch aufweisen. Besonders die gefriergetrockneten Snacks und das Alleinfuttermittel riechen angenehm und sehen schmackhaft aus. Warum haben Sie bei Ihren Produkten so großen Wert auf Optik und Geruch gelegt?

Das ist wirklich pure Natur. Da wir auf jegliche künstliche Lockstoffe oder Zusatzstoffe verzichten, riecht man nur das, was in der Tüte ist. Und das ist frisch und lecker. In unseren zahlreichen Test vor Marktreife haben wir festgestellt, dass einige Hunde aufgrund ihrer täglichen Nahrung unser Futter abgelehnt oder zunächst stehen gelassen haben. Das muss man sich so vorstellen, als ob sie einem Jugendlichen, der täglich Fastfood ist, bitten, nun Gemüse zu probieren. Das wird auch erst einmal auf Ablehnung stoßen. Aber in relativ kurzer Zeit haben sich alle „Probanden“ an das neue Futter gewöhnt. Zudem haben alle die Futterumstellung vertragen – ohne Verdauungsprobleme.

Auf den Verpackungen der Superfood-Pulver ist eine Englische Bulldogge abgebildet. Was hat es damit auf sich?

Diese Frage ist uns in den letzten Wochen oft gestellt worden. Wir hatten, um eine deutliche Unterscheidung gegenüber Superfood für den Menschen zu zeigen, einen Hund auf der Verpackung geplant, um Missverständnissen vorzubeugen. Die meisten Hundefuttter-Verpackungen im Handel sind mit einem Hundebild versehen. Wir wollten nicht platt irgendeinen Hundekopf auf der Verpackung zeigen, sondern haben ein stilistisches Bild gewählt, um auch ein bisschen den Eindruck „Retro“ – Back to Good Old Times oder Slowfood – zu erzeugen. Mehreren Probanden haben wir die Entwürfe gezeigt. Die Bulldogge wurde als sehr sympathisch empfunden.

Mittlerweile haben wir auch sehr kritische Stimmen erhalten, die dieses Bild anstößig finden. Wir kreieren gerade ein neues Motiv. Es ist aber nicht einfach, ein stilistisches Bild zu finden. Würden wir zum Beispiel einen Schäfer zeigen, so würden sich wieder Käufer an den Rasse-Standards stören (Flachrücken Züchtung) etc. Daher haben wir auf den Tüten erst einmal auf ein Hundebild verzichtet.

Noch ist auf den Superfood-Pulvern eine Englische Bulldogge abgebildet. An einem anderem Motiv wird noch gearbeitet.

Wie soll es mittel- bis langfristig mit Feed Green weitergehen? Erzählen Sie uns etwas über Ihre Pläne und Wünsche.

Ein Startup beschreibt ein kürzlich gegründetes Unternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee und hohem Wachstumspotential.
Wir haben Feed Green aus Liebe zum Hund entwickelt. Genauso liebevoll und verantwortungsbewusst wollen wir unsere Produkte auch im Markt vertreiben. Wir werden bei ausgesuchten Märkten und Drogerien sowie im gehobenen Handel vertreten sein, da unsere Produkte erklärungsbedürftig sind und den verantwortungsvollen Hundebesitzer ansprechen. Dazu werden wir in den nächsten Monaten, je nach Erfolg, bestehende Produkte weiter verbessern und neue, sinnvolle Produkte auf den Markt bringen.

Wir sind komplett selbstfinanziert, haben also keinen Investor oder gehören zu einer großen Marke. Von daher sind wir darauf angewiesen, jeden Schritt sorgsam zu überdenken. Sie werden uns sicher nicht im nächsten Jahr bei der Höhle der Löwen sehen. Unser Fokus liegt auf „gesunde Ernährung für deinen Hund“ und nicht auf Gewinnmaximierung in einem Massenmarkt.

 

Herzlichen Dank für das Interview, Frau Endemann!

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Wer mehr über Feed Green erfahren will und die Produkte einmal selbst in Augenschein nehmen möchte, der schaut im Shop* von Feed Green vorbei. Dort bekommt ihr mit dem Gutscheincode „kalteschnauze2017“ einen einmaligen Rabatt von 15 Prozent auf euren ersten Einkauf.

Für alle, die nun wissen wollen, ob Cabo die Superfood-Produkte von Feed Green bekommen sind, denen kann ich sagen: Ja, sind sie. Außerdem hat er sie mit großem Appetit gefuttert. Für das Intense Alleinfuttermittel würde ich mir zusätzlich andere Verpackungsgrößen wünschen. Mit den derzeit 250 g kommt Cabo zwei Tage aus. 1 kg wäre klasse. Damit würde ich weniger Verpackungs-Müll produzieren und länger auskommen. Die Produkte wurden mir übrigens von Feed Green kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird davon nicht beeinflusst.

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Zu schnell für ein scharfes Foto: Cabo lässt sich bei Feedgreen Incentive Lachs und Erdbeere nicht zweimal bitten.

1 KommentarLeave a comment

  • Auch wir haben dieses Produkt die letzten Wochen getestet ^_^ und unsere Meinung darüber geschrieben. Schön das so viele unterschiedliche Meinungen dazu zusammen kommen. Dies finde ich immer sehr spannend. Liebe Grüße Frau Vela

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