Kalte Schnauze – Hundeblog

Was ich auf Wanderungen mit mir schleppe

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Ich bin es so leid. Ehrlich. Ich mag nicht mehr. Vor allem frage ich mich jedes Mal, warum ich mir das immer und immer wieder antue: diese Schlepperei, kilometerweit. Alles nur, um schöne Erinnerungsfotos für mich und den Blog zu haben. Doch ist es das wert?

Ich habe mal ausgerechnet, wie viel Gewicht ich bei Wanderungen auf dem Rücken mit mir herumtrage.

  • der Rucksack, ein Deuter 24L, wiegt leer 1490 Gramm
  • meine Vollformat-Kamera ist mit 810 Gramm dabei
  • das Ultra-Weitwinkel-Objektiv packt noch mal 615 Gramm an Gewicht drauf
  • hinzu kommt 1 Liter Wasser für mich und 0,75 Liter Wasser für Cabo
  • plus Verpflegung und Krams wie Taschen- und Feuchttücher, Portemonnaie und Erste-Hilfe-Set, für die ich noch mal 700 Gramm veranschlage

Das sind zusammen fast 5,4 Kilo, die ich bei jeder Wanderung auf dem Rücken trage.

Was kann ich ändern?

Vilser-Alm-Oktober-2012-0559Auf Wasser für Cabo und mich sowie die Verpflegung kann ich nicht verzichten. Denn ohne geht’s nicht. Der Deuter ist für mich zum Wandern optimal und wird höchstens durch meine Lowe Alpine Hüfttasche auf kürzeren Wanderungen ausgetauscht.

Was bleibt, ist die schwere Kamera mit dem Objektiv. Habe ich sie im Rucksack verstaut, dauert es ewig, bis ich sie ausgepackt und mir vernünftig umgehangen habe. Ich habe zwar schon ein speziellen Kameragurt, der extra im Schulterbereich gepolstert ist, aber auf Dauer merke ich das Gewicht deutlich in der rechten Schulter. Außerdem verrutscht das Teil immer. Und das kann es ja nicht sein. Schließlich trage ich extra einen Hightech-Wanderrucksack mit breitem Hüftgurt, damit meine Schultern entlastet sind, alles sitzt und ich keine Schmerzen habe.

Es gibt zwar von Lowepro einen Brustgurt, der durch sein besonderes Tragesystem die Last gut verteilt, aber ich will auf Wanderungen definitiv weniger Gedöns an meinem Körper haben als mehr. Und wie sieht das bitte aus? Vorne der Brustgurt mit Kameratasche, hinten der Wanderrucksack.

Hinzu kommt: Irgendwann muss man auch mal beim Wandern. Da habe ich schon keinen Bock, wenn ich weiß, was ich aus- und wieder anziehen muss.

Also habe ich mir im vergangenen Jahr eine Digitalkamera von Canon gekauft

Mit der Marke war ich bisher im DSLR-Bereich immer zufrieden. Ich entschied mich für die PowerShot S120. Meine Erwartungen waren groß. Ich freute mich darauf, das kleine Gerät nur aus meiner Jackentasche ziehen zu müssen und munter drauflos zu fotografieren. Klappte auch super, und das lästige sowie komplizierte ein- und auspacken der Kamera fiel auch weg.

Die Ernüchterung folgte beim Hochladen der Bilder auf dem Rechner

Ich kann euch gar nicht sagen, wie enttäuscht ich von meiner Foto-Ausbeute war. Ich Depp. Was hatte ich auch erwartet? Eine Digitalkamera kann nun mal nicht mit einer Spiegelreflexkamera mithalten. Eigentlich hätte mir das klar sein müssen.

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Vorbei an an Obstbäumen ging es diesen sanften Hügel hinauf.

Mir ist bewusst, dass ich auf hohem Niveau jammere. Denn die Bilder sind nicht schlecht, die die Powershot S120 macht. Aber ich habe im Laufe der Jahre eben einen anderen Anspruch an die Bildqualität meiner Fotos.

Ich suche noch immer nach einer optimalen Lösung für mich

Vielleicht habe ich sie auch schon in der Sony Alpha 6000 gefunden. Sie überzeugt nicht nur in diversen Tests, sondern auch Profi-Fotografen wie Benjamin Jaworskyj und Pavel Kaplun. Das Tolle an der Sony Alpha 6000 ist, dass ich mit einem Adapter meine Canon-Objektive weiterverwenden könnte, wenn ich wollte.

Leider macht mir mein roter Flitzer – Cabos Dogmobil, mein rasendes Reporter-Auto und Campingmobil – gerade einen dicken Strich durch die Rechnung. Das Steuergerät hat den Geist aufgegeben und mit ihm die Servolenkung. Für die Reparatur könnte ich mir fast die Sony Alpha 7RII kaufen.

Nun versuche ich es vorerst mit Sport, um fitter zu werden. Die umständliche Schlepperei erspart mir das aber nicht.

Um abschließend meine Frage vom Anfang zu beantworten: Ja, mir ist es wert, die schwere DSLR samt Objektiv für schöne Fotos auf Wanderungen zu schultern – zumindest solange ich keine Alternative habe …

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28 CommentsLeave a comment

  • Liebe Silvana
    ich kann dich sehr gut verstehen, wobei die Powershot RAW Format anbietet, also auch im RAW Bearbeiter gut noch etwas heraus geholt werden kann.
    Eine Systemkamera wäre die nächste Stufe, ich hatte die NX 300 von Samsung, die inzwischen mein Sohn nutzt. Die ist klasse, aber ich krieg kaum anständige Fotos hin, weil der Sucher fehlt. Tiefenschärfe lässt sich damit allerdings schon wirklich brauchbar abbilden.

    Es ist ein Kreuz, wer je DSLR gehabt hat, wird ungern auf die großen Sensoren und die damit verbundenen Freiheit und Komplexität verzichten wollen.

    Ich bleibe dabei und die Kompakte geht mit auf Tour, wenn es fies regnet oder schneit. Noch ein paar Jahre, dann ist das Gesamtgewicht für mich aber auch zu hoch. Tut schon recht weh 😉

    Einen lieben Gruß und toi toi toi für dein Flitzerchen
    Elke

    • Ja, die S120 bietet RAW an. Das war für mich auch ein Grund, die Kamera zu kaufen, weil ich die Möglichkeiten der Bildbearbeitung nutzen will. Die zwei Bilder aus der Vulkaneifel sind auch bearbeitet. Aber ich bin ganz ehrlich: Wenn das Ausgangsmaterial schon so schlecht ist, habe ich auch keinen Spaß an der Bearbeitung. :-(
      Aber ich bin froh, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst. Zeigen sie mir doch, dass ich nicht die Einzige bin, die da nach Lösungen sucht.

      Liebe Grüße
      Silvana

  • Hallo Silvana!

    Habe auch gerade überlegt, was ich eigentlich mitschleppe.
    > Rucksack
    > im Schnitt etwa 1,5 Liter Flüssigkeit für mich (möglichst ISO)
    > mindestens 3 Liter Wasser für die Hunde (kann ich zwischendurch am Bach wieder befüllen); samt kleiner Plastikschüssel
    > ein paar Leckerchen für die Hunde
    > Energieriegel für mich (brauche ich dann meist doch nicht 😉 )
    > Outdoornavi (derzeit Garmin GPSMAP 64s)
    > Handy
    > Erste Hilfe Set (habe die praktische Größe für Motorrad dabei) / samt Tuch (falls ich einen Hund bei Verletzung tragen muss)
    > DSLR mit einem „Allround“-Objektiv (18-200); kein Stativ

    Praktisch: ich verbauche noch mehr Kalorien, wenn ich alles dabei habe. Lach.

    Habe zwar auch eine Alpha 5000, aber das dauert mir doch zu lange, bis sie schußbereit ist.

    LG: Mungo mit den Dobermännern

    • Hihi 😀
      Ja, der Kalorienverbrauch ist natürlich ein Argument für die Schlepperei. Schon lustig, wenn man sich mal bewusst macht, was man so auf dem Rücken trägt. Zum Glück habe ich nur einen Hund. Sonst würde ich wahrscheinlich noch mehr jammern. Und es vielleicht gar nicht mehr auf die Kamera schieben. LOL! 😉

      Liebe Grüße an dich und die Dobermänner!

  • Ha ja Mungo, das Argument mit den Kalorien zieht bei mir nicht, trotz hohem Gewicht geht nix runter, weil andauernd hungrig

    18-200 mm Neiiiiiiid, meins hört bei 140mm auf :(

    Also wir sind uns einig, die Schlepperei bleibt uns erhalten, grrrr.

    Liebe Grüße an alle Schreiberlinge hier
    Elke

  • Liebe Silvana, ich hoffe, du machst viel Training, dass man weiterhin so tolle Fotos in deinen Artikeln sehen kann 😉
    Habe mir gerade zum Geburtstag die Olympus OM-D E-M 10 Mark II geschenkt, da ich auch endlich bessere Qualität in den Fotos haben möchte. Ich muss mich da aber noch reinarbeiten in die ganze Technik und weiß auch noch nicht so richtig wohin damit, wenn ich unterwegs bin. Von daher gibt es noch keine Ergebnisse in der Öffentlichkeit. Am Wochenende hatte ich dann tatsächlich wieder meine alte Canon für die Hosentasche dabei: kein Bild gefiel mir mehr :-( Bin gespannt, wie es bei dir nicht nur fototechnisch weitergeht!
    Liebe Grüße! Andrea

    • Hey Andrea,
      ich tue mir mit dem Training ganz bestimmt mehr Gutes, als mit einer neuen Cam. 😉
      Die Olympus habe schnell gegoogelt, weil mich mit den Modellen nicht auskenne. Ich altes Canon-Kind. 😉
      Die Bewertungen bei Chip.de lesen sich zumindest gut. Bin gespannt, ob du mit der Kamera zufrieden bist bzw. auch auf Dauer zurecht kommst.
      Halt mich gerne auf dem Laufenden!

      Liebe Grüße
      Silvan

  • Ich bin schon mal zu Boden gegangen und lag dann da, wie eine Schildkröte auf ihrem Rücken. Übergewicht, aber nicht auf meinen Hüften. Drum habe ich jetzt auch gleich zur Sony alpha 6000 statt einer DSLR gegriffen und es bislang nicht bereut… 😉

    LG Andrea mit Linda

    • Oh, da hüpfe ich doch gleich mal zu dir auf den Blog und gucke mir die Fotos an, Andrea!
      Träumen darf ich ja. :-)

  • Oh man, was schleppt ihr denn alles mit?! Wenn ich wandern gehe, dann habe ich in meiner Tasche (zum Umhaengen, sieht schick aus ist aber soo unbequem :( ) Kotbeutelchen, Leckerlies, ein Spielzeug, Wasser fuer mich und die Kamera. Der Hund kann zwischendurch immer am See oder aus dem Fluss trinken, normales Wasser verschmaeht sie eh fast immer :p Ich komme somit auf bestimmt unter 1 kg, muss es aber auch mal nachrechnen!
    LG,
    Paula und Lotta

    • Leider ist nicht überall Wasser in Form von Bächen, Flüssen oder Seen auf unseren Wanderungen vorhanden. Insofern muss das Wasser für den Hund mit. Egal zu welcher Jahreszeit. Und da ich immer so Hunger kriege, muss auch ne anständige Brotzeit mit. Dafür lassen wir das Spiele zuhause. Das braucht Cabo auf Wanderungen nicht. 😉
      Trotzdem beneide ich dich etwas, wie du nur mit einem Kilo zurecht kommst, Paula. 😀

  • Moin Silvana,

    das Problem kenne ich. Auf den „kürzeren“ Spaziergängen unter der Woche reicht im Winter immer noch mein Mantel, den ich komplett vollplünne. Sogar eine (kleinere) Wasserflasche bekomme ich da unter und die Kamera kommt um den Hals.
    Am Wochenende auf längeren Touren mache ich das ähnlich wie du (den Rucksack habe ich auch, wenn auch in einer anderen Farbe 😉 ) und es ist jedes Mal ein totales Geraffel mit dem ganzen Kram. Aber die Kamera zu Hause lassen? Nee. :-)
    Da müssen wir wohl durch. Ich bin aber gespannt, ob doch bald die Sony Alpha bei dir einzieht. Ich habe die bei Pavel ja auch schon oft gesehen und fand es echt klasse, was die alles kann (und wie klein sie ist!!!).

    Liebe Grüße,
    Nicole

    • Bei normalen Gassirunden schleppe ich das auch alles nicht mit. Das handhabe ich so wie du. :-)
      Die Sony Alpha 6000 wird vorerst nicht bei mir einziehen, weil die Reparatur meines Autos so viel wie 4 Sony Alpha 6000 kostet. :-(
      Aber das Jahr ist zum Glück noch jung. 😀

      Lieben Gruß zurück!

  • Oh ja, das kenne ich. Bei längeren Wanderungen sehe ich auch immer so vollbepackt aus. Hinten der Rucksack, an dem auch noch die Trekkingstöcke baumeln, an der einen Seite die schwere Kamera und manchmal auf der anderen die Hundehandtasche. Ich komme mir oft vor, als ob ich mehrere Tage unterwegs wäre…
    Und abends (oder erst bei der nächsten Tour) entdecke ich dann, dass das Tochterkind etliche Steine, die unbedingt mitmüssen, in die Seitentaschen geschmuggelt hat😊
    Viele Grüße
    Carolin

    • Ach, du lieber Gott! Das sind aber erschwerte Bedingungen mit den Steinen, Carolin. Trotzdem musste ich total schmunzeln, als ich das gerade gelesen habe.
      Durch die Kommentare wird mir aber bewusst, dass es vielen so geht mit der Schlepperei. Und das allein nimmt mir schon etwas die Last von den Schultern.

      Viele Grüße zurück!

  • Ich hatte mit nach der letzten Wanderung überlegt eine Tasche für Hunde zu kaufen, dann könnte Lilly wenigstens ihr eigenes Wasser tragen. Ich hab aber noch nicht recherchiert wie Hunde-Freundlich die Idee ist.

    • Die Idee ist gar nicht so abwegig. Ich glaube auch nicht, dass so ein Hunderucksack „unfreundlich“ ist. Zumindest nicht für gesunde Hunde, die kein Rückenleiden oder sonstige Probleme mit den Gelenken und Knochen haben. Ich hatte das für Cabo auch schon mal überlegt. Da er aber so verbaut ist – langer Rücken, kurze Beine, schwerer Körper – werde ich keinen Hunderucksack finden, der perfekt passt. Und eine Maßanfertigung ist mir zu teuer, um es nur mal auszuprobieren.

  • OMG! Um auf ’ner Website 1200px-Bildchen in vernünftiger Abbildungsqualität einstellen zu können, braucht es einen VF-Body? Das ist aber doch jetzt nicht dein Ernst. Ich stelle immer wieder fest, dass Amateure auf die Werbesprüche von Industrie und Handel reinfallen und sich immer wieder das neueste Modell kaufen, weil sie glauben, damit bessere Fotos zu machen. Dabei wäre ein Fotokurs und ein Kurs in Bildbearbeitung wesentlich zielführender.

    Allzeit Gut Licht, Ihr Lieben
    Wolfgang

    • Nö, braucht es sicherlich nicht, Wolfgang. Aber 1. nutze ich die Vollformat eben auch beruflich und 2. lasse ich mir die Bilder auch schon mal gerne auf Leinwand drucken und 3. habe ich mit der 5DMII wohl nicht das neuste Modell auf dem Markt. Für die Blogfotos braucht es sicherlich keinen VF-Body. Aber den habe ich nun mal. Und du als VF-Body Besitzer solltest wissen, was ich meine, wenn ich schreibe, dass mich die Bildquali von der Powershot S120 nicht von den Socken haut. Da kann auch LR und PS nicht unendlich viel rausholen.

      Auch dir wünsche ich allzeit gutes Licht!

      LG Silvana

  • Hi Silvana,

    in meinem Schrank stehen 3 VF-Bodys und ein Dutzend schwerer Prime-Linsen für die normale berufliche Nutzung. Und wenn ich Reiseblogger-Reisen mache, von denen ich Bildmaterial verkaufen will, dann nehme ich auch meinen kleinsten VF-Body mit knapp 1,1 kg und drei 2,8 Zooms und ein 50/1,2 MF mit ca. 4 kg, zusammen also rd. 5 kg ohne Tasche und irgendwelches Zubehör mit.

    Dass du jetzt über 1,5 kg Fotoausrüstung jammerst und nach einer vielleicht 500 g leichteren Alternative suchst … sorry, das erinnert mich ein wenig an die Diskussion unter UL-Freaks, die eine Regenjacke verteufeln, weil sie 27 g schwerer ist als eine andere.

    Ich mache übrigens in ein paar Wochen eine sechswöchige Bloggerreise, auf die ich erstmals keinen VF-Body, sondern nur einen APS-C-Body (Fuji X-E2) mitnehmen werde (neben einem iPhone, einer wasserdichten Lumix und einer Canon Legria mini x). Auch ein APS-C-Sensor liefert problemlos Ausdrucke im Meterformat.

    Der einzige nicht wegzudiskutierende Vorteil ist natürlich das Freistellungsvermögen des VF, aber dazu braucht es dann auch lichtstarke, schwere Objektive und damit wären wir wieder bei deinem Gewichtsproblem. Jetzt von einer VF-DSLR auf eine VF-Spiegellose zu wechseln, um vielleicht 300 g zu sparen, halte ich doch für eine reichlich überflüssige Überlegung. Bleib bei deiner DSLR und wenns mal wirklich auf jedes Gramm ankommt, nimm deine S120 mit und mache im Preprocessing das Beste raus.

    Beste Grüße, Wolfgang

    • Ich will nicht auf eine VF-Spielgelose für Wanderungen umsteigen, sondern noch kleiner werden mit der Sony Alpha 6000, die über einen APS-C-Sensor verfügt.
      Mir geht es da zum einen um die neuere Technik und um das neigbare Display. Ich denke, ich darf bei einer so alten Kamera, wie es die 5D MKII nun mal ist, über ein neues Modell nachdenken.
      Für dich mag das jetzt alles nicht nachvollziehbar sein, muss es aber auch nicht. Die S120 ist für mich keine gute Kamera. Punkt! Postprocessing hin oder her. Und wer mich kennt, weiß, dass ich nicht der Typ bin, der sofort auf jeden neuen Hype aufspringt. Verstehe ehrlich gesagt nicht, warum du mich hier so anpampst. Jedem das Seine!

  • Oh ja – das kenne ich auch sehr gut!
    Als mein Hunde-Opi noch besser zu Fuß war haben wir auch sehr viele Wanderungen zusammen unternommen. Zwar machte bei mir nicht die Kamera das Gewicht aus (für meine privaten Zwecke komme ich mit einer normalen Digitalkamera klar), aber der Rucksack war trotzdem immer voll und schwer: 1,5 l Wasser für mich, 1 l Wasser für den Hund, was zu essen für mich und Leckerchen für den Hund, Verbandszeug, Regenjacke und, und, und….
    Aber mir war es lieber, etwas mehr zu schleppen, als nachher irgendwas dringend benötigtes nicht dabei zu haben.
    Liebe Grüße
    Christine

    • Hi Christine,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Dein Argument kann ich gut nachvollziehen.
      Mich stört im Grunde nur das ganze Gebaumel an meinem Körper. Wäre nur der Wanderrucksack mit dem Gewicht, würde ich wahrscheinlich weniger nörgeln. Denn der macht einen guten Job.

      Liebe Grüße zurück!

  • Hallo Silvana,

    das Problem mit dem Schleppen kennt leider jeder Photograph. Ich habe mich mittlerweile bewusst beschränkt. Da ich auf das Stativ verzichte, damit einen sehr wesentlichen Teil Bildqualität verschenke, brauche ich auch kein Vollformat. Olympus mft reicht mir, zumal man da ganz exzellente Objektive bekommt.
    Mein Bruder (https://www.outdoor-lights.eu/) arbeitet semiprofessionell und ist auch gespalten. Entweder Vollformat + Zeiss + schweres Stativ, oder Olympus mft und deren Spitzenobjektive. Nicht so gut wie die Vollformatalternative, aber tragbar.

    Viele Grüße
    Alex

    • Hey Alex,
      vielen Dank für deinen Erfahrungsaustausch. Habe deinen Kommentar mit großem Interesse gelesen. Es ist schon hilfreich zu wissen, wie andere Outdoor unterwegs sind, ob sie schleppen oder eben Kompromisse eingehen und wenn ja, welche. BTW: Dein Bruder macht ja Hammerbilder!

      Viele Grüße zurück!
      Silvana

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