Kalte Schnauze – Hundeblog

Blogparade „Dog-Activity – Steigere die Agilität deines Hundes“

Kaum hatte ich mich mit Cabo beim Crossdogging angemeldet, um ihn auch wieder mehr geistig auszulasten, flatterte eine Einladung zur Blogparade „Dog Activity – Steigere die Agilität deines Hundes“ von Hundversicherung1A.de in mein Postfach. Ein lustiger Zufall. Denn hierfür habe ich ein Dog Activity Flip Board, ein Intelligenzspielzeug, zum Üben bekommen. Hierbei muss der Hund Gegenstände verschieben, aufheben oder verstellen, damit er an die darunter liegenden Leckerbissen gelangt. Alles Pillepalle!? Von wegen!

Das Dog Activity Flip Board oder auch mein Geduldsspiel.

Das Dog Activity Flip Board oder auch mein Geduldsspiel.

So lernen Cabo und ich momentan nicht nur kleine Tricks fürs Crossdogging, die bei einer Art Zirkeltraining in lustigen bis kniffligen Aufgaben abgefragt werden, sondern können jetzt auch wieder am Thema „Geduld“ arbeiten. Wobei Letzteres eher für mich gilt. *hust* Darum nenne ich das Flip Board auch „Silvanas Geduldsspiel“. 😉

Cabo ist das glaube ich peinlich. :-D

Cabo ist das glaube ich peinlich. 😀

Wie wirkt das Board auf mich?

Um ehrlich zu sein, war ich etwas irritiert, als ich das Flip Board das erste Mal ausgepackt habe. Mir kam es für Cabo zunächst ziemlich klein vor. Immerhin war auf dem Karton ein Westi abgebildet. Da mein Spanier mal locker das dreifache auf die Waage bringt und von Hause aus auch etwas grobmotorisch veranlagt ist, hatte ich große Bedenken, dass das Flip Board seinen ersten Einsatz überleben würde. Meine Sorgen waren vollkommen unbegründet. Das Flip Board lebt noch immer, ihm geht es gut – auch nach intensivem Gebrauch. 😀

Die Leckerchen werden unter den Gegenständen versteckt.

Die Leckerchen werden unter den Gegenständen versteckt.

Was sagt Cabo zu dem Teil?

Da mein Hund solche Intelligenzspielzeuge noch aus seiner Sturm- und Drangzeit kennt, wusste er auch sofort, was er damit anfangen sollte. Für ihn war klar, dass er die verschiedenen Gegenstände auf dem Flip Board bewegen muss, um an die Leckerlis zu kommen. Wie ich es geahnt hatte, ging mein Krummfuß dabei ziemlich rabiat vor. Da wurde mit der Pfote wie wild auf das Board eingekratzt, in die Hütchen und die Hebel gebissen. Total kopflos. Das war ja wieder was für mich. Ich kann es nicht ausstehen, wenn Cabo so hektisch ist und muss da sehr an mich halten – darum auch „Silvanas Geduldsspiel“. Also habe ich ihm das Flip Board recht schnell wieder weggenommen.

Das totale Chaos.

Das totale Chaos.

Bei den nächsten Malen bin ich ruhiger vorgegangen. Ich habe ihm nicht unter jedem Gegenstand etwas versteckt. Nach und nach habe ich ihn an die einzelnen Schieber, Hütchen und Hebel herangeführt. Immer wurde nur eines pro Tag geübt. Schnell merkte ich, dass Cabo sich nicht mehr in seiner Hektik verlor, sondern mit Verstand an die Aufgabe ging. Danach packte ich das Flip Board eine Woche lang weg. Wir mussten fürs Crossdogging zwei neue Aufgaben trainieren und ich wollte Cabo nicht durcheinanderbringen.

Eine Pause, die Wunder bewirkt

Die Pause kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn als ich das nächste Mal das Flip Board herausholte, überraschte mich der Spanier. Vorsichtig hob er Hütchen für Hütchen mit der Schnauze ab, klappte die Hebel mit Bedacht um und verrückte die Schieber sachte mit seiner Nase. Alles der Reihe nach. Vom wilden Reinbeißen in die Gegenstände und dem unkontrollierten Kratzen auf dem Board war keine Spur mehr, die Hektik vollkommen vergessen. Ich war baff!

Das Gesicht von Cabo, als ich vor Freude in die Luft gesprungen bin, war göttlich. Verstanden hat er meinen emotionalen Ausbruch natürlich nicht. Für mich war es einmal mehr der Beweis, dass sich Geduld auszahlt. Gerade bei Cabo. Denn wie so oft: Er macht das schon! 🙂 Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit so einem Spiel an meiner Geduld arbeiten könnte. Aber es geht. Und Spaß macht es auch.

Der Trick mit dem Würfel

Nachdem sich „Silvanas Geduldsspiel“ als Hektik-Killer bewährt hatte, habe ich mir etwas Neues einfallen lassen: Das Flip Board lässt sich mit sechs Leckerlis gleichzeitig befüllen. Und da Cabo gerade beim Crossdogging das Würfeln erlernt , habe ich beschlossen, ihn die Anzahl der Belohnungen selbst bestimmen zu lassen. Wie? Indem er sie würfelt. Im Video hat Cabo mehrere Versuche.

Über die Blogparade „Dog Activity – Steigere die Agilität deines Hundes“

Neben mir wurden neun weitere Blogger zur Blogparade von HundeVersicherung1A.de eingeladen. Jeder von uns hat ein Flip Board zum Üben zur Verfügung gestellt bekommen. Im Zeitraum von Mitte August bis Ende September haben wir alle nacheinander zu einem zugewiesenen Termin unsere Erfahrungen Online veröffentlicht. Am Seit Donnerstag, 1. Oktober, läuft die Abstimmungsphase für den besten Blogbeitrag zur Blogparade. Der Gewinner erhält einen Einkaufsgutschein von ZooRoyal.de im Wert von 200 Euro.

Ich fänd’s also ziemlich cool, wenn ihr für mich abstimmen würdet. Sollte ich den ersten Platz machen, spende ich den Gutschein der Mönchengladbacher MonRoRanch, dessen Team sich aufopferungsvoll um Tiere kümmert, die niemand mehr haben will. Roman Kremers, der die MonRoRanch mit seiner Frau Monika ins Leben gerufen hat, kann mit dem Gutschein sehr viel mehr anfangen als ich.

Die Abstimmungsphase läuft bis Mittwoch, 11. Oktober.  Jede Stimme zählt!

Hier geht’s zur Abstimmung: http://www.hundeversicherung1a.de/abstimmung2015.html

6 CommentsLeave a comment

  • Ich roll mich hier gerade ab, Spike ist sehr schwer von Begriff. Ich wäre wirklich gespannt, ob er auch nur EIN Leckerchen aus dem Flip Board bekäme 🙂

    Cabo ist aber sehr gelassen, bei seinen Handlungen. „Stups“ „Leckerchen“ alles mit gut überlegten Bewegungen mit wenig Aufwand, hi hi
    Dem traue ich blindes Chaos gar nicht zu 😀 davon hätte ich gerne ein Video gesehen

    Toll geschrieben
    Liebe Grüße
    Elke

    • Das würde mich jetzt wirklich interessieren, ob Spike tatsächlich schwer von Begriff ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da kein Leckerli den Weg in den Hundebauch findet. 😉 Aber jeder Hund ist anders. Und wenn er sich eh nicht mit Leckereien hinterm Ofen hervorholen lässt, dann ist dieses Spiel wahrscheinlich mehr als uninteressant für den Hund. Wenn du das blinde Chaos in bewegten Bildern gesehen hättest, wärst du entweder aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen oder wärst geschockt gewesen. 😀 Ich fans’s furchtbar. Aber das liegt daran, dass Cabo alles erstmal ohne Kopf und Verstand angeht. Was mich manchmal echt auf die Palme bringt. Aber so ist er halt, der Spanier. <3

      • Angespornt durch diesen Beitrag habe ich einfach mal ein Loch in einen Jogourtbecher gemacht und darunter ein Leckerchen versteckt. Nach ein paar ungläubigen Blicken, und zig Aufforderungen doch mal zu suchen, hat er das Becherchen mit den Zähnen hoch gehoben und, oh Wunder, das Leckerchen entdeckt.

        Noch ein paar Versuche und er hob zielsicher den Becher hoch, ließ ihn sofort wieder fallen und widmete sich dem leckeren Inhalt.

        Er ist schwerfällig, aber nicht böd 🙂 und ich habe Geduld gelernt. Hi hi

        • Elke, das finde ich richtig klasse! Toll, dass dich der Beitrag angespornt hat, mit Spike den Test zu machen. Ist doch interessant den Hund dabei zu beobachten, wie er eine Strategie entwickelt. Spike geht das Ganze eben ruhig und bedächtig an. Er überlegt, bevor er handelt. So entnehme ich es zumindest deiner Beschreibung. Wenn das mit einem Joghurtbecher sitzt, kann du ja mal einen zweiten oder dritten hinzunehmen. Ich bleibe mit Cabo auch weiter am Ball, ähm am Board. 😀 😉

          Fettes High Paw von Cabo an Spike!

    • Danke für das tolle Kompliment, Michaela. 1000 Dank!
      Mal sehen, was sich die Mitblogger einfallen lassen. 😉 Ich war jetzt glaube ich die erste, neun weitere folgen. Bin selbst sehr gespannt.

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