Kalte Schnauze – Hundeblog
*[Werbung]

Slotpack? Gesicherte Ordnung auf dem Beifahrersitz? Was hat sie denn nun schon wieder? In der Tat: Die Überschrift wirft Fragen auf. Die Antworten bekommt ihr jetzt.

Das Slotpack ist ein Auto-Organizer aus PVC mit zehn unterschiedlich großen Fächern und Aufbewahrungsmöglichkeiten, der auf dem Beifahrersitz des Autos Platz hat und mit dem Sicherheitsgurt schnell und sicher befestigt wird. So ist alles, was sich in den Fächern des Slotpacks befindet, sowohl ordentlich sortiert als auch vorm Kullern oder Runterfallen in den Fußraum geschützt und somit stets griffbereit für den Fahrer. Ein rutschfester Unterboden sorgt für zusätzlichen Halt. Das Slotpack ist mit 1,5 Kilogramm ein wahres Leichtgewicht und soll laut Hersteller mit seinen Abmessungen von 48 x32 x 17 cm ( L x B x H) auf jeden Beifahrersitz passen.

Durch diesen beiden Klemmen wird der Sicherheitsgurt geführt, damit der Slotpack auf dem Beifahrersitz hält.

Darum habe ich dem Produkttest zugestimmt

Als ich von der PR-Agentur „Kauz & Schrulle“ (ist der Name nicht zum Schießen!?) das Angebot bekommen habe, das Slotpack zu testen, musste ich nicht lange überlegen, ob ich das überhaupt will. Wer hier regelmäßig mitliest und mich kennt, weiß, dass ich nicht der große Fan von Produkttests bin. Vieles haut mich nicht vom Hocker und brauche ich schlichtweg nicht. Beim Slotpack war das anders. Als ich die Mail mit der Produktvorstellung gelesen habe, dachte ich sofort: Das ist mal eine sinnvolle Erfindung für einen Single wie mich, der zu 99 Prozent alleine im Auto unterwegs ist. Klar, Cabo fährt zwar mit, ist mir aber keine große Hilfe hinten im Kofferraum oder auf der Rückbank.

Wie oft ist mir schon die Wasserflasche beim Bremsen vom Beifahrersitz gefallen oder das Handy in der Kurve so blöd zwischen Sitz und Tür gefallen, dass ich dachte, den Sturz würde es garantiert nicht überleben. Während der Fahrt danach suchen ist keine gute Idee.

Dasselbe hat sich der Erfinder des Slotpacks, Jens Lang, gedacht. Der ist beruflich viel mit dem Auto unterwegs und war es leid, seine Reiseutensilien wie die Wasserflasche, Snacks, Kugelschreiber, Taschentücher, Unterlagen oder Ähnliches in den Untiefen des Fußraumes seines Autos suchen zu müssen. Nachdem ihm dabei zwei kleinere Auffahrunfälle passiert sind, musste eine Lösung her. Weil er auf dem Markt nichts Brauchbares speziell für den Beifahrersitz fand, entwickelte er das Slotpack. Es wird in Europa produziert und ist sowohl wasserfest als auch abwaschbar. Bei drei Fächern ist ein Magnetsystem integriert, was das schnelle und leichte Öffnen wie Schließen ermöglicht.

Das Slotpack verfügt zusätzlich über einen rutschfesten Boden aus Vinyl.

Mein Eindruck vom Slotpack Auto-Organizer

Nun hatte ich während meines Saarland-Urlaubes ausreichend Zeit, das Slotpack zu testen. Schon bei der Hinfahrt habe ich den Organizer schätzen gelernt. So konnte ich etwa meine Wasserflasche in dem hohen Fach geöffnet stehen lassen, ohne befürchten zu müssen, dass etwas daneben geht. Trinken ging sofort und ich musste die Flasche vorher nicht zum Öffnen umständlich zwischen meine Beine klemmen und hoffen, dass der Verschluss diesmal nicht so fest sitzt und mir der Inhalt ins Gesicht spritzt. Ist mir schon passiert. Seitdem bevorzuge ich stilles Wasser. Für den Test habe ich dann noch mal zum Sprudel gegriffen.

Als praktisch habe ich auch die größeren Fächer empfunden, in denen ich mein Butterbrot samt geöffneter Dose platziert hatte. Auch Cabos Trinkflasche fand Platz im Slotpack.

Wer nun zurecht argumentiert, warum ich die Wasserflasche nicht in der dafür vorgesehenen Halterung im Auto abstelle, dem muss ich Folgendes erklären: Da ich relativ nah am Lenkrad sitze, habe ich die Armlehne der Mittelkonsole ziemlich weit vorne. Das führt dazu, dass ich in der darunter angebrachten Halterung keine Flasche mehr abstellen kann. Ziemlich blöd.

Auch vor Wanderungen war mir das Slotpack eine Hilfe. Besonders wenn ich vom Campingplatz zum Wanderziel mit dem Auto aufbreche. Ich habe es gerne ordentlich und übersichtlich. Das ist beim Campen mit Zelt nicht immer so gegeben mit den ganzen Taschen und Boxen. Auch wenn ich ein System für mich entwickelt habe, muss ich da schon viel kramen und vergesse schon mal, etwas mitzunehmen. Durch den Slotpack konnte ich super kontrollieren, ob nichts fehlte: Wanderkarte, Naturführer, Wasser, Nüsse und Kekse für zwischendurch, Kotbeutel, Trinkflasche und Leckerlis für Cabo, Sonnenbrille, Sonnencreme, Lippenpflege und Smartphone. Am Wanderparkplatz angekommen, konnte ich alles in den Rucksack packen und losziehen.

Alles griffbereit und übersichtlich verstaut, damit später auf der Wanderung mit Hund auch ja nichts fehlt.

Wie macht sich das Slotpack im Alltag?

Jetzt im Alltag merke ich auch, dass der Slotpack eine praktische Hilfe ist. Briefe, die zur Post gebracht werden müssen, lassen sich dort sicher verstauen, die Brötchen, die ich morgens beim Bäcker kaufe und mit ins Büro nehme, kann ich darin prima zwischenlagern. Parkticket-Quittungen lassen sich im Slotpack schön sammeln und der Einkaufsbeutel hat auch sein eigenes Fach bekommen – vor allem denke ich jetzt immer daran ihn mitzunehmen. Allerdings war es schon eine Umstellung für mich, meine Handtasche nicht mehr auf den Beifahrersitz schmeißen zu können, wenn ich ins Auto eingestiegen bin. Die ist so groß, dass sie keinen Platz im Slotpack hat, sondern in den Fußraum muss. Das ist allerdings das Einzige, was mich anfangs etwas gestört hat. Ist halt ein Automatismus, den ich nun abgestellt habe.

Der Organizer lässt sich, wie in der Produktbeschreibung angepriesen, schnell mit dem Sicherheitsgurt befestigen und auch wieder lösen. In einem Produkttest hat Blogger-Kollegin Martina von HundeReisenMehr bemängelt, dass zwei Magnetfächer, in denen eine Warnweste und ein Knirps verstaut werden können, schlecht bis gar nicht zu erreichen sind, weil der Sicherheitsgurt im Weg ist. Da habe ich auch erst gedacht, dass das Käse ist. Doch mit einem Klick lässt sich der Gurt lösen und die beiden Fächer liegen frei. Und während der Fahrt muss ich an diese Dinge eh nicht ran. Ne, ich habe echt nichts zu meckern.

Kurz den Sicherheitsgurt lösen, dann sind auch die beiden Fächer für Warnweste und Knirps mit Magnetverschluss erreichbar.

Was kostet das Slotpack?

Vielleicht wird dem einen oder anderen der Preis bitter aufstoßen. Bis zum 8. Juli ist das Slotpack auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter noch für 99 Euro zu haben. Danach wird der Auto-Organizer in Serie gehen und regulär 149,95 Euro kosten. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob der Nutzen den Preis rechtfertigt. Hochwertig gemacht ist der Organizer jedenfalls und erfüllt für mich seinen Zweck.

Weitere Produkttests vom Slotpack findet ihr bei meinen Blogger-Kolleginnen Martina von HundeReisenMehr und Nicole von Moe & Me.

*Das Slotpack wurde mir kosten- und bedingungslos von Kauz & Schrulle zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung bleibt meine eigene.

Beispielbefüllung des Slotpacks.

12 CommentsLeave a comment

  • Meeega ist das Teil!
    Ordnung ist das halbe Leben und da ich leider in der anderen Hälfte lebe, kommt mir dein Produkttest gerade recht.
    Der Beifahrersitz ist bei mir zwar schon mit dem Sohnemann belegt, aber im Fussraum macht sich das Teil, dessen Name ich schon wieder vergessen habe, bestimmt auch gut.
    Danke für die Beschreibung, die 99,- Euro und erstrecht die 149,- Euro dafür sind schon ne echte Marke. Ich gehöre somit wohl zur noch unentschlossenen Kaufgruppe, aber der Test ist toll.
    Liebe Grüße
    Danni

    • Vielen Dank für dein Feedback zu meinem Produkttest, Danni! Das Slotpack ist echt toll. Der Preis allerdings ne Ansage. Dafür werden hochwertige Materialien eingesetzt, es gibt kurze Vertriebswege und das Ding wird in Europa und nicht in China produziert. Das muss man alles mitbedenken. So doof der Spruch auch ist: Qualität hat ihren Preis.

      LG Silvana

  • Ich bin zwar beruflich nicht mehr soviel unterwegs wie früher, aber da ware der slotpack sicher eine gute Lösung. Nun bin ich seltener auf Langstrecken unterwegs und am Wochenende sitzt der LAG auf dem Beifahrersitz. 150€ fände ich ein wenig zu hoch aber mit 99€ hätte ich leben können, denn die Idee ist genial umgesetzt

    • Was ist denn ein LAG? 😀
      150 Euro finde ich auch happig. Es wird sich zeigen, ob das Slotpack auch zum regulären Preis seine Anhänger findet. Die Idee ist in der Tat genial.

  • Hallo Silvana!

    Da unser Auto schon mal als fahrende Mülltonne bezeichnet wurde, wäre solch eine Tasche sicherlich eine gute Maßnahme!

    Liebe Grüße
    Carolin

  • Hach, das wäre perfekt für mich… warum bietet mir den niemand zum Testen an? Ich bin 99% allein unterwegs und sammle so oft mein Zeug vom Boden…

    Naja, ein paar Tage kann ich ja noch überlegen…

    • Sandra, frag doch mal bei Kauz & Schrulle an, ob du das Slotpack auch testen könntest.
      VG Silvana

  • Liebe Silvana, im ersten Moment war ich sofort begeistert über dieses Ordnungssystem. Wie oft suche ich nach Wasserflasche (purzelt irgendwo im Fußraum herum), Karte, Brille, Handy, Nüsse (ich sehe, die hast du scheinbar auch immer dabei 🙂 ). Aber ich möchte zu bedenken geben: Je mehr offen im Auto präsentiert wird, desto größer ist die Gefahr des Einbruchs. Ich spreche leider aus Erfahrung. Es war genau die von dir beschriebene Handtasche (leichtsinnigerweise offen und gut sichtbar) auf dem Beifahrersitz, die ich für fünf Minuten im Auto liegen gelassen habe. Als ich wiederkam, war die Scheibe eingeschlagen und die Tasche weg (mitten in Köln). Auch wenn nichts wertvolles in dem Slotpack drin ist, könnte das von draußen trotzdem so aussehen und ein aufgebrochenes Auto ist doof. Ich will nur darauf hinweisen, dass man das Slotpack beim Verlassen des Autos am besten in den Kofferraum oder in den Fußraum (abgedeckt) verstaut. Ansonsten eine tolle (wenn auch wirklich recht teure) Sache 🙂
    Viele Grüße aus Polen von Andrea

    • Der Gedanke ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, Andrea. Darum werde ich deinen Rat auch befolgen und das Slotpack beim Verlassen des Autos nicht sichtbar woanders deponieren. Immerhin ist er schnell auf- und abgebaut.
      Grüße nach Polen!

  • Liebe Silvana,

    ja, das Slotpack ist wirklich einmal eine gute Idee. Mir hat es auch gut gefallen. Du hast natürlich Recht, dass ich einfach den Sicherheitsgurt lösen kann, wenn ich an Warnweste oder Regenschirm dran kommen möchte. Auf die Idee bin ich beim Testen irgendwie nicht gekommen, obwohl es ja nun sehr naheliegend ist … *kicher* … ich verlinke Deinen Artikel gleich auf bei mir.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Martina

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

%d Bloggern gefällt das: