Kalte Schnauze – Hundeblog

Texel: Campingurlaub mit Hund zwischen Muttertag und Pfingsten

Texel. Dieses kurze Wort, bestehend aus fünf Buchstaben, lässt viele Deutsche ins Schwärmen geraten: „O, du fährst nach Texel. Wie wunderbar.“ „Texel ist meine absolute Lieblingsinsel.“ „Einmal Texel, immer Texel.“ „Ich wette mir dir, dass auch du vom Texel-Virus angesteckt wirst.“

Ja, mit diesen Aussagen wurde ich vor meinem einwöchigen Texel-Urlaub zwischen Muttertag und Pfingsten konfrontiert. Irgendwas muss dran sein, an den Schwärmereien. Es war also an der Zeit, mich selbst von der Magie der Insel zu überzeugen. Ob mich das Texel-Fieber tatsächlich gepackt hat?

Ein paar Eckdaten über Texel

Texel ist die größte und westlichste der niederländischen Nordseeinseln. Als einzige ist sie nicht Teil von Friesland, sondern gehört zur niederländischen Provinz Nordholland. Texel hat eine Landfläche von 17.000 Hektar. Die Länge der Insel beträgt etwa 24, die Breite rund zehn Kilometer. Die höchste Erhebung der Insel, der Hoge Berg mit 15,3 Metern, befindet sich bei Oudeschild, einem niedlichen Hafenort.

Auf Texel leben 13.643 Einwohner, das sind 29 Einwohner pro Quadratkilometer (Stand: August 2017). Sitz der Gemeinde ist Den Burg. Fast 700.000 Besucher zählt Texel pro Jahr. 65 Prozent der Gäste stammen aus den Niederlanden, 32 Prozent aus Deutschland. Etwa drei Viertel davon kommen aus NRW. Zu den Hauptwirtschaftsfaktoren der Insel zählen die Landwirtschaft und der Tourismus.

Anreise mit der Fähre Teso von Den Helder nach t’Horntje

Warten auf die Fähre in Den Helder.

Wer nach Texel will, muss die Fähre Teso in De Helder nehmen. Fünf Kilometer trennt die Insel vom Festland. Die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten. Ich habe keinen Vergleich zu anderen Fähren, da ich bisher nur mit viel kleineren Exemplaren den Rhein oder die Maas überquerte.

Die Überfahrt mit Teso ist vom Ticketkauf über den Aufenthalt am Hafen sowie an Bord bis hin zur Abreise perfekt organisiert. Kurzum: Alles läuft reibungslos. Mein Ticket für die Fähre habe ich direkt online über www.teso.nl gebucht. Das ist kein Muss. Vor Ort in Den Helder geht das auch schnell und sehr einfach.

37 Euro kostet das Ticket für Hin- und Rückfahrt für Fahrzeuge mit einer Länge von 2,51 bis 6,50 Metern. Neun Personen sind im Preis inkludiert. Wer dienstags, mittwochs oder donnerstags anreist, zahlt sogar nur 25 Euro. Für Pkw mit Wohnwagen wird es teurer. Abgerechnet wird pro laufendem Meter. Meine Freunde haben zum Beispiel knapp 94 Euro für Vito und Eifelland-Wohnwagen bezahlt.

Bei meiner Online-Buchung habe ich direkt das Autokennzeichen angegeben. Zusätzlich erhalte ich per Mail ein PDF mit QR-Code, den ich am eSchalter in Den Helder einscannen kann, sollte mein Kennzeichen an der Schranke nicht erkannt werden. Dem war aber nicht so, sodass ich direkt die Schranke passieren konnte. Sofort bekomme ich eine Mail mit der Info, dass mein Ticket für die Fähre entwertet wurde. Genial!

Auf der Fähre kann man die Überfahrt nach Texel entweder im Auto, an Deck oder im Bord-Restaurant verbringen. Ich bin bei Cabo im Auto geblieben.

Der Campingplatz „De Shelter“ im Badeort De Koog

Für unseren einwöchigen Urlaub hatte ich Cabo und mich auf dem Campingplatz „De Shelter“ eingebucht. Der Platz liegt am Rande von De Koog, unmittelbar am Kiefernwald und dem Nationalpark „Duinen van Texel“ sowie dem Strandaufgang Paal 21 mit seinen süßen Holzhütten.

Die Plätze verfügen jeweils über Strom-, Wasser-, Abwasser- und TV-Anschlüsse. WLAN und Duschen sind inklusive. Wer mag, kann auch Plätze mit privater Sanitäranlage buchen. Hunde sind willkommen. Jedoch nur zwei pro Platz.

Über „De Krim | Texel“ habe ich den Platz gebucht. Fünf Campingplätze gehören zu De Krim | Texel: der Fünf-Sterne Campingplatz De Krim, Texelcamping Kogerstrand, Loodsmanduin, De Shelter sowie Om de Noord.

An der Rezeption, die sowohl für den Campingplatz De Shelter als auch Om de Noord zuständig ist, bin ich freundlich empfangen und mit umfangreichem Infomaterial ausgestattet worden.

Einfahrt zum Campingplatz „De Shelter“ in De Koog – Texel.

Der Service war stimmig. Ob Brötchen, Leih-Fahrräder, Wanderkarten, Postkarten, Ausflugtipps oder kleine Souvenirs – alles ist über die Rezeption zu erhalten. Selbst Poop-Sackjes (Kotbeutel) werden kostenlos auf Anfrage verteilt. Gut, bei fünf Euro pro Tag und Hund wird das manch einer erwarten.

Trotz des relativ hohen Preises für Hunde, gab es kaum einen Platz an dem kein Vierbeiner anzutreffen war. Die meisten Campingplatz-Urlauber hatten sogar zwei Hunde dabei. Wer nun glaubt, dass es deswegen auf dem Campingplatz laut und wuselig zuging, der irrt. Die meisten Camping-Hunde zeichnet eine Gemeinsamkeit aus: Sie alle sind tiefenentspannt. Schlafend, dösend oder beobachtend liegen sie neben den Wohnwagen, Wohnmobilen oder Zelten. Ein idyllisches Bild.

Platz Nr. 14. war für mein Zelt reserviert.

Generell war es tags wie abends sehr ruhig auf dem gepflegten und überschaubaren Campingplatz De Shelter. Das mag damit zusammenhängen, dass keine Gruppen und wenig Familien mit Kindern auf dem Platz waren. Geweckt wurde ich morgens nur von den Singvögeln, den schreienden Austernfischern und einem fleißig rufendem Kuckuck. Im Hintergrund tobte die wilde und rauhe Nordsee. Ja, so muss für mich Campingurlaub an der See sein.

Die Sanitäranlagen von De Shelter waren stets sauber, die Toiletten ausreichend mit Klopapier und Desinfektionsspray ausgestattet. Es gab sogar eine Industrie-Spülmaschine zur kostenfreien Nutzung. Das habe ich bisher auf keinem Campingplatz vorgefunden. Trotzdem habe ich es vorgezogen, mit der Hand zu spülen.

Was mir bei den Sanitäranlagen fehlte, waren neben drei abschließbaren Waschmöglichkeiten, zusätzliche Waschbecken mit Stromanschluss zum Föhnen.

Ausflüge zu den Inselorten Den Hoorn, Oudeschild, Den Burg und De Koog

Jeder der oben genannten Orte hat seinen eigenen Reiz. Ein Besuch ist daher Pflicht. Arbeiten wir uns vom Süden der Insel über den Süd-Osten bis hin zum Westen vor.

Den Hoorn wird auch das Künstlerdorf der Insel genannt. Besonders gut ist das bei einem Bummel durch die Künstlerstraße Klif zu sehen. Wer dort schon mal ist, sollte unbedingt im Café und Eethuis „Klif 23“ Halt machen und einen der 125 Pfannkuchen oder die selbstgemachten Kuchen probieren. Natürlich werden die Speisen mit echten Produkten von Texel zubereitet. Mein Pfannkuchen „Klif 23“ wird zum Beispiel mit Texel-Käse, Texel-Lamm-Salami und Algen belegt.

Ein weiteres Highlight von Den Hoorn ist die hübsche weiße Kirche, die am Rand des Dorfes liegt. Sie ist mit dem Leuchtturm in De Cockdorp das am meisten fotografierte Gebäude von ganz Texel.

Die Kirche von Den Hoorn ist im Ort das am häufigsten fotografierte Gebäude.

Oudeschild befindet sich am Wattenmeer und ist der einzig echte Hafenort der Insel. Neben Fischkuttern liegen dort auch diverse Ausflugsbote im Fischereihafen, die Touristen zum Garnelenfischen oder den Seehundbänken mitnehmen. Hunde sind an Bord erlaubt.

Wie es sich für einen Hafen gehört, sind dort auch eine Handvoll Restaurants vorzufinden, die frischen Fisch auf der Speisekarte anbieten. Bei Veronica haben wir uns am ersten Abend des Urlaubs eine große Portion Kibbeling mit ordentlich Remoulade und selbstgemachten Pommes gegönnt. Lecker und zu empfehlen!

… köstlicher Kibbeling.

Oudeschild besitzt auch eine Windmühle namens „De Traanroeier“ (Tränenruder), die schon seit 100 Jahren mitten im Dorf steht. Noch heute wird dort das Mehl für die Texeler Bäcker gemahlen. Aber auch Besucher können sich ein Paket für zu Hause mitnehmen. Shoppen ist in Oudeschild auch ohne Weiteres möglich. So gibt es etwa Texel-Produkte aus Schafswolle oder geschmackvolle Souvenirs mit Küsten- und Strand-Charme zu kaufen.

Übrigens fuhr der Texel-eigene Fährdienst Teso bis Anfang der 60er Jahre von Oudeschild nach Den Helder und wieder zurück. Erst danach wurde der Fährhafen nach t’Hortnje in den Süden der Insel verlegt und die Strecke somit um eine halbe Stunde verkürzt.

Den Burg, die „Hauptstadt“ von Texel, besticht dagegen durch einen sehr schönen und alten Ortskern in dem die Straßen wie im Mittelalter kreisrund angeordnet sind. Zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Ich bin während meines Urlaubs gleich zweimal durch den Ortskern geschlendert. Schöne Mitbringsel lassen sich dort in jeden Fall finden. Hunde dürfen in die meisten Geschäfte nicht mitgenommen werden. In Restaurants sind sie aber in der Regel willkommen.

Den Burg verfügt über viele schöne Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen.

In Den Burg gibt es auch die einzige Apotheke auf der Insel. Auch die Touristeninformation sowie (Tier-)Ärzte befinden sich dort. Eine Tankstelle gibt es in Den Burg ebenfalls. Ich rate jedoch jedem, auf dem Festland zu tanken. Die Preisunterschiede sind immens. So kostete Mitte Mai ein Liter Benzin 1,79 Euro. Auf dem Festland schwankten die Preise zwischen 1,68 Euro in Julianadorp und 1,66 Euro in Alkmaar.

De Koog ist für mich der touristischste Ort von Texel. Das liegt wohl daran, dass es der einzig echte Badeort der Insel ist. Vom ehemaligen Fischerdorf ist nicht mehr viel zu sehen. Es gibt kaum noch alte Gebäude. Dafür reihen sich Shops und Restaurants an der Dorpstraat aneinander. Trotzdem bietet De Koog auch Raum zum Abschalten und Entspannen: am Strand, im Wald und in den Dünen.

Die Dorpstraat in De Koog.

Am Strand von De Koog – Paal 21

Hat mich das Insel-Fieber gepackt?

Jein. Dafür gibt es aber eine einfache Erklärung. Sechs Tage auf der Insel sind einfach zu wenig, um sich ein vollumfängliches Bild von Texel zu machen. Das Puzzle ist noch nicht vollständig. Das, was ich gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Es macht auf jeden Fall Lust auf einen weiteren Insel-Urlaub.

Ich kann die Leute verstehen, die Texel verfallen sind. Die Insel bietet eine Menge Abwechslung. Für Unternehmungslustige, für Ruhesuchende, für Naturliebhaber, für Sportler. Das macht Texel aber nicht einzigartig. Andere Orte bieten das auch. Das kann ich mittlerweile nach meinen vielen Urlauben mit Hund und Zelt behaupten.

Aber Texel ist für mich zum Beispiel eine Alternative zur Ostsee, zu meinem geliebten Fischland-Darß. Statt 630 Kilometer fahre ich nach Texel knapp die Hälfte. Auf Texel habe ich auch den Kiefernwald in unmittelbarer Nähe zur See, die kilometerlangen Sandstrände. Nur die Fischbrötchen schmecken auf Texel nicht so lecker wie in Wustrow oder Dierhagen-Strand. Dafür gibt’s Kibbeling.

Auch wenn ich dem Texel-Zauber nicht verfallen bin, werde ich wiederkommen. Denn eines hat bestens funktioniert: Schon als die Fähre von Den Helder abgelegt hat und auf die Insel zusteuerte, ist der Stress der letzten Wochen von mir abgefallen, in meinem Kopf drehte sich das Gedanken-Karussell immer langsamer.

Texel gilt als hundefreundlich, aber …

… ich finde es schade, dass das von einigen Hundehaltern ausgenutzt wird. Auf Texel genießen Hunde die ganz, ganz große Freiheit. So scheint es zumindest. Wie oft wurden meine Freunde und ich gefragt, warum wir die Hunde an der Leine haben. Eine Deutsche sagte wortwörtlich zu mir: „Machen sie die Leine ab! Die brauchen Hunde hier nicht.“

Wer einen Vierbeiner hat, der wenig Wert auf Kontakt zu seinen Artgenossen legt, hat schlechte Karten. An manchen Stellen, vor allem in den Wäldern, gibt’s keine Chance, seinen angeleinten Hund an anderen vorbeizuführen. „Leinen los!“, ist die Devise. Und die allermeisten Vierbeiner kommen im Galopp Hallo sagen.

Ich finde es auch rücksichtslos, wenn Hunde in den Naturschutzgebieten der Dünen – vor allem in der Brut- und Setzzeit – von ihren Besitzern frei laufen gelassen, bei Begegnungen mit Spaziergängern nicht an die Seite genommen werden oder Hundehaufen auf den Wegen liegen bleiben.

Mag sein, dass ich mich mit dieser Meinung ins Abseits schieße. Aber als Gast benehme ich mich. Damit ich wiederkommen darf und ein gern gesehener Gast bleibe. Vielleicht sehe ich einiges zu eng. Dennoch: Rücksicht lässt man nicht auf dem Festland zurück. Ich würde mir wünschen, dass mehr Hundebesitzer die Infos unter https://www.texel.net/de/texel-tipps/fur-hundebesitzer/ beherzigen.

Im nächsten Beitrag berichte ich euch über unsere Wanderungen durch den Nationalpark „Duinen van Texel“ sowie durch das Naturreservat „De Slufter“.

13 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Ich freue mich so über Pinterest deinen Blog gefunden zu haben. Ich habe vor 3 Jahren einen Listenhund Mix aus dem Tierheim „bekommen“ (Schicksalhafte Begegnung) und suche oft nach Urlauben mit Hund und Anregungen.

    Ich bin leider oft ein schisser und bin daher super happy durch deinen Blog Infos über die Orte zu lesen.

    Auch das Zelten mit Hund überhaupt möglich ist. Mein Traum wäre ein Wohnwagen Anhänger aber der muss noch warten. Und das Zelt hab ich schon, jetzt muss ich Sunny demnächst einpacken und wir versuchen den Spaß mal.

    Danke für deinen tollen Blog
    Grüße aus NRW bei Köln

    • Hi Sarah, vielen Dank für dein Kompliment und deine lieben Worte. Ein Wohnwagen für Cabo und mich ist auch ein Traum von mir. Aber da muss ich wohl noch etwas warten.

      Mein Zelt mag ich auch sehr gerne. Mir geht immer das Herz auf, wenn Cabo beim Camping jeden Abend total selbstverständlich vor unserem Zelt steht zum Schlafen. Probiere es einfach mit Sunny aus. Vielleicht findet sie es sofort super. Wenn nicht, überlege dir, wie du ihr das Zelten schmackhaft machen kannst. Da tickt jeder Hund anders. Bringe auf jeden Fall Geduld mit.

      Grüße zurück!

  • Das hast du sehr schön beschrieben… der Fischladen in Oudeschild heißt aber Veronica, nicht Victoria 🤣, und ja du hast recht… er ist seeeehr zu empfehlen 🙂

    • Hi Sabine!

      Ich musste herzhaft lachen nach deinem Kommentar. Wie war das doch gleich? Veronica oder Victoria, Madrid oder Mailand. Hauptsache Italien. LOL!

      Viele Grüße
      Silvana

  • Sehr gut beschrieben, liebe Silvana!
    Ich habe die ganze Zeit drauf gewartet , ob du es auch so empfindest , dass sobald man Den Helder verlässt und auf die Insel zusteuert, der Stress von einem abfällt! Das tut er echt! Ich liebe meine Seeleninsel allein dafür!
    Ich war jetzt privat das vierte Mal da und entdecke immer wieder Neues!
    Acht mal durfte ich das Feeling genießen , selbst wenn ich beruflich da bin, bin ich relaxt!
    Ich finde mich in vielem wieder, so wie du schreibst , vor allem gehe ich gedanklich mit dir, weil ich alles vor Augen habe !
    Ganz liebe Grüße

    • Hi Brigitte, ja, ich habe es auch so empfunden. Die Fahrt mit der Fähre ist ein schöner Einstieg für Texel und entschleunigt sofort. Ein gutes Gefühl.

      Herzliche Grüße!

  • Liebe Silvana,

    wie schön, dass es Dir auf Texel gefallen. auch wenn es nicht deine Traum Insel werden wird. Für mich ist Texel die schönste Insel, die es gibt. Auch wenn ich die Ostsee sehr schätze, würde ich doch lieber immer wieder nach Texel fahren.

    Mit den anderen Hundebesitzern hast du natürlich absolut recht. Es ist immer sehr schade, wenn großzügig ausgelegte Gesetze über Gebühr ausgenutzt werden. Obwohl ich mit zwei Rhodesian Ridgebacks das Problem nicht so sehr habe, dass andere Hunde auf uns zu gerannt kommen. Alleine aufgrund der Größe meiner Hunde passen die meisten anderen Besitzer doch schon ein bisschen besser auf. Generell finde ich es auch nicht so toll, einfach die Leine weg zu werfen und zu sagen das wird schon alles gut. Das soll so natürlich nicht sein.

    Wir wagen es dieses Jahr in der Hochsaison nach Texel. Und ich bin schon gespannt, ob mich das sehr stressen wird. Wir waren einmal in der Hochsaison auf Rügen. Obwohl mir die Insel sehr gut gefallen hat, möchte ich dort nie wieder im Sommer hinfahren. Es war mir zu voll. Und die Wunden Strände waren auch nicht so wahnsinnig prickelnd. Wir werden sehen.

    Liebe Grüße
    Martina

    • Hey Martina, ich habe bei Facebook schon gesehen, dass du Texel für den Sommer gebucht hast. Ich bin gespannt, was du berichten wirst. Als ich am Pfingstsamstag nach Hause gefahren bin, war der Andrang am Campingplatz riesig. Da war ich froh, dort wegzukommen. Und einen Tag vorher war es in De Koog schon brechendvoll.

      Die Ostsee muss ich im Hochsommer aber auch nicht haben. Da ist es mir einfach zu voll. Aber das ist ja ein generelles Phänomen an Nord- und Ostsee. Auf Rügen war ich bisher noch nicht und kann nicht mitreden.

      Liebe Grüße
      Silvana

      • Das Hotel, das ich gebucht habe, liegt etwas abseits vom Trubel. Da gibt es nur das Hotel, den Deich ein zwei Bauernhöfe. Das wird also sehr entspannt sein. Durch De Koog werden wir sicherlich spazieren, aber den Ort und den dazugehörigen Strand finde ich auch in der Nebensaison anstrengende … 😉 … ich setze auf De Hors und darauf, dass die meisten Leute
        keine Lust haben, etwas weiter zu laufen, um an den Strand zu kommen …
        Viele Grüße
        Martina

  • Danke Silvana, für den super informativen Beitrag über die Insel Texel, von der man ja so viel liest gerade in Zusammenhang mit Hundeurlaub. Schon öfter habe ich überlegt, dort auch mal hinzufahren, aber die weite Entfernung (bei mir winkt ja eher die Ostsee um die Ecke 😉) hat mich immer davon abgehalten. Und jetzt weiß ich, dass wir dort mit Bobby sowieso keine Freude hätten, da wir ja aufgrund des Jagdtriebes von ihm fast nur mit Leine unterwegs sind. Und auch ohne Leine hält Bobby nicht so viel von auf ihn zustürmende Hunderudel… Aber der Rest der Insel ist ja wirklich bezaubernd. Besonders das Künstlerdorf und der leckere Apfelkuchen sprechen mich an 😊. Schön, dass du so einen entspannten Urlaub dort bei scheinbar bestem Wetter hattest.
    Liebe Grüße von Andrea

    • Hi Andrea, es freut mich, dass dir mein Beitrag über Texel gefallen hat und dir anscheinend eine Entscheidung abgenommen hat. Natürlich ist mein Eindruck subjektiv und jeder sollte sich sein eigenes Bild von Texel machen. Generell bin ich immer vorsichtig, wenn ausdrücklich mit Hundefreundlichkeit geworben wird.

      Mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück. Eine Nacht habe ich mit Cabo jedoch im Auto übernachtet. Es war so stürmisch, da hätte ich im Zelt kein Auge zugetan.

      Liebe Grüße zurück!
      Silvana

  • Liebe Silvana, endlich komme ich dazu deinen Texelbericht zu lesen. Die Insel ist so vielseitig und schoen, das hast du ganz treffend beschrieben. Schade, daß ich dieses mal nicht dabei sein konnte.

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